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Suchbegriff: Devisenkurse

Die Drohung des ehemaligen US-Präsidenten Trump mit neuen Zöllen im Streit um Grönland hat zu erheblichen Marktschwankungen geführt, wobei die asiatischen Märkte eine gemischte Performance zeigen und die europäischen Märkte Besorgnis äußern. Der Schweizer SMI dürfte schwächer eröffnen, während die geopolitischen Spannungen die globalen Finanzmärkte beeinflussen. Analysten warnen, dass die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den europäischen und US-amerikanischen Finanzmärkten noch nie so groß war wie heute und dass ein möglicher Kapitalabzug schädlicher sein könnte als Handelsstreitigkeiten. Die Situation dürfte sich auf das bevorstehende Weltwirtschaftsforum in Davos auswirken.
Die asiatischen Finanzmärkte reagierten gemischt auf Trumps Ankündigung neuer Zölle für einige EU-Länder und Großbritannien. Der japanische Nikkei 225 verlor aufgrund der innenpolitischen Unsicherheit und der globalen Handelsproblematik über 1 %. Während einige Märkte wie der chinesische Shanghai Composite zulegten, verzeichneten andere wie der Hang Seng in Hongkong und der ASX200 in Australien moderate Verluste. Japan sah sich zusätzlichem Druck durch vorgezogene Parlamentswahlen und steigende Anleiherenditen ausgesetzt, während der Yen angesichts der globalen Unsicherheit an Wert gewann. Bei den Rohstoffen gab es nur begrenzte Bewegungen mit geringfügigen Zuwächsen bei den Öl-, Gold- und Silberpreisen.
Donald Trumps Drohungen mit neuen Zöllen gegen Europa sorgen für Nervosität an den Finanzmärkten, wobei die europäischen Aktienindizes Verluste verzeichnen, insbesondere bei Unternehmen, die potenziell von Zöllen betroffen sind. Der Marktanalyst Jens Korte erklärt, dass die aktuellen Verluste im Vergleich zu früheren Crashs zwar gering sind, aber dennoch eine unterschwellige Angst vor möglichen wirtschaftlichen Konflikten besteht. Der Artikel diskutiert das Paradoxon des gleichzeitigen Anstiegs von Aktien und Gold, die Entkopplung der Aktienmärkte von den nationalen Volkswirtschaften und die Sorge, dass übermäßiger Optimismus möglicherweise auf einen Wendepunkt am Markt hindeutet.
Die Gold- und Silberpreise stiegen auf Rekordhöhen, als die Märkte auf die Drohungen von Präsident Trump reagierten, Zölle gegen europäische Länder zu verhängen, um einen Deal für den Kauf Grönlands durch die USA zu erzwingen. Der Anstieg der Metallpreise spiegelt die gestiegene Nachfrage der Anleger nach sicheren Anlagen angesichts eskalierender geopolitischer Spannungen und politischer Unsicherheit wider. Die Europäische Union warnte vor Vergeltungszöllen, sollten die Maßnahmen der USA umgesetzt werden, während Edelmetalle nach deutlichen Gewinnen im Jahr 2025 ihre starke Performance fortsetzten.
Der Artikel untersucht, wie die Bank of Japan auf die politische Unsicherheit im Zusammenhang mit den vorgezogenen Neuwahlen im Februar reagieren könnte. Die meisten Ökonomen gehen davon aus, dass die Zentralbank trotz der Marktvolatilität die aktuellen Zinssätze beibehalten wird. Er behandelt auch damit verbundene wirtschaftliche Entwicklungen, darunter die Schwäche des Yen, der fast ein 18-Monats-Tief erreicht hat, die Inflationserwartungen im Vereinigten Königreich und die Performance des S&P 500, der aufgrund der Diversifizierung weg von Technologiewerten fast 7.000 Punkte erreicht hat.
Chinas Belt and Road Initiative erreichte 2025 einen Rekordfinanzierungsbetrag von 213,5 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 75 % gegenüber 2024 entspricht. Der Anstieg wurde durch große Energie- und Bergbauprojekte vorangetrieben, da Peking angesichts der Spannungen mit den USA bestrebt ist, sich globale Ressourcen zu sichern und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu stärken. Die Initiative hat China zum weltweit größten bilateralen Gläubiger gemacht, wobei Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der Verschuldung und der strategischen Motive hinter den Investitionen geäußert wurden.
Der IWF hat davor gewarnt, dass südkoreanische Unternehmen und Finanzinstitute Dollar-Vermögenswerte in Höhe des 25-fachen des durchschnittlichen monatlichen Handelsvolumens des Devisenmarktes halten, was ein erhebliches Wechselkursrisiko darstellt. Eine starke Schwankung des Won-Wechselkurses könnte nach Einschätzung der internationalen Institution die koreanische Wirtschaft erheblich destabilisieren.
Der renommierte Investor Mark Mobius warnt davor, dass Gold nach seinem Rekordanstieg an Attraktivität verloren habe und er einen Kauf nur dann in Betracht ziehen würde, wenn die Preise um 20 % unter das aktuelle Niveau fallen würden. Er mahnt, dass eine mögliche Erholung des US-Dollars Druck auf Edelmetalle ausüben könnte. Mobius bleibt jedoch optimistisch für die asiatischen Aktienmärkte, insbesondere für China, Indien, Korea und Taiwan, und nennt Chinas technologische Fortschritte und die Investitionspläne der indischen Regierung als positive Faktoren für diese Märkte.
ZEW-Ökonom Achim Wambach argumentiert, dass Europas regelbasiertes Handelssystem eine bedeutende Stärke im globalen Wettbewerb darstellt, da es eine Zuverlässigkeit bietet, die den USA und China aufgrund politischer Willkür fehlt. Er plädiert für einen differenzierten Ansatz: kooperative Beziehungen zu den USA durch die NATO und den Handel, aber defensive Maßnahmen gegen Chinas subventionierte Marktüberflutung. Wambach betont, dass Europas künftiger Wohlstand von technologischen Innovationen und dem Abbau bürokratischer Hindernisse abhängt, um im Wettbewerb mit den USA und Großbritannien um qualifizierte Arbeitskräfte und Start-ups bestehen zu können.
Die kürzlich erfolgte Aufnahme Bulgariens in die Eurozone hat den Aktienmarkt des Landes erheblich beflügelt: Der Sofix-Index stieg seit Anfang 2026 um 18 % und im vergangenen Jahr um 55 %. Trotz politischer Instabilität und häufiger Regierungswechsel wächst die Wirtschaft des Landes rasant, das BIP stieg seit 2015 um 150 %. Die Währungsumstellung verlief reibungslos, und die Ratingagenturen haben die Bonität Bulgariens heraufgestuft. Große Unternehmen wie SAP und Rheinmetall bauen ihre Präsenz aus, und die Börse verzeichnete im Januar einen Anstieg des Handelsvolumens um 184 %.

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